Dienstag, 3. November 2009

mal wieder (nichts) Neues

Alles wie immer, könnte man sagen. Das übliche gewohnte und immer das selbe Neue, es bescherrt mir regelmäßig einen Beusch. Genau, so kurz kam mir ein Monat ewig nicht mehr her. Was hats Jahr gebracht? Nocht ist es nicht vorbei, es sind noch zwei Monate zu sein, dennoch, ein Jahr hinter mir, hinter mir, das eine Jahr, ja, das erste Jahr könnte man sagen, ein neues Jahr mit viel Neuem. Dududu du. Tatata, tititi ....
So ist das wohl.

Sonntag, 27. September 2009

Das Leben ist ein ständiger Kampf zwischen Ideal und Realität.

Dienstag, 11. August 2009

Ein schöner Anfang für ein Buch oder Memo

Wenn ich bei dem Video auf der Homepage vom ARD von der letzten Tagesschau am Anfang auf Pause drücke, bleibt die Uhr auf 19:59:58.
I guess I never be the same.

Samstag, 8. August 2009

ein lustiger Abend

- viele Shots
- lustige Leute
- House Music ist docheinfach nice
- mal wieder ein Song weniger in der Liste
- fast hundert prozent japaner auf der tanzfläche
- nach dem aufstehen relativ fit

Montag, 3. August 2009

Sonne

Es gibt doch tatsächlich keinen passenden Sonnentext, der zu jetzt passt. Nunja, jetzt ist hier einer.

Dienstag, 28. Juli 2009

Die Eckigkeit der Sprache.
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"Wisst ihr was ..." so einen Text anfangen zu können, erscheint grad ganz schön verlocken, doch mal wieder etwas mit so einem Text zu umschreiben, scheint diesmal nicht passend. Genauso unpassend, wie der erste Satz hier Wiederholungen enthält. Wisst ihr was? Machnmal möchte man einfach nur das machen ,was man will.

Montag, 27. Juli 2009

Inspiraiton

Eine tägliche Inspiraton, die einen andauernd über den Weg laufen, sind für den Moment eine Großartigkeit, doch verlieren sie schnell ihre Magie. Es sind die Inspirationen, die wahrhaftig sind, die aus der Inspiraion entstehen.
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Menschen. Je mehr man glaubt sie zu verstehen, desto mehr stellt man fest, dass man keine Ahnung von ihnen hat.

Montag, 20. Juli 2009

Ein Nachhauseweg, bei dem man den ehrlichen blauen Himmel und den Wind sieht, ein wunderschöner.

Sonntag, 19. Juli 2009

Sonntagsspaziergang im Sommerregen

Ein lauer Sommertag, ein warmer Sommerregen, ein Sonntagsspaziergang. So kann Sommer auch sein.

Samstag, 18. Juli 2009

Manchmal, manchmal möchte man einfach mal solche Sätze wie " " oder " " loslassen, weil einem einfach danach ist, also vom Geefühl zumindest. Dennoch weigere ich mich ja sehr davor, nicht, dass es je an der Situation oder ähnliches ändert. Denn das Gesagte ist doch manchmal nur das Ausgepsrochene einer Tatsache, die schon lange lange Tatsache ist, manche Tatsachen brauchen einfach keine Aussprache. Die Sprache kann irgendwie schon schwach sein, zu schwach um zu beschreiben, was Sache ist. Wo ist der Sinn dafür, dass ich hier sitze, dass ich diese Gedanken an Sachen habe, die nicht mehr passieren können? Warum benehme ich wider meiner sonstigen Denkweise. Maaan. Es ist nicht, als ob ich keinen Sinn erkennen würde, es ist nur die Frage wozu, der dazu bringt sich in eine Schleife zu begeben, in der das eine auf das andere aufbaut. Es ist nich Ziel des letzten Satzes etwas zu verbildlichen oder gar zu umschreiben, nur eine Momentaufnahme mit Wörtern. Es ist wie Jenga, nur ohne Schwerkraft, nur ohne fester Unterlage, man stapelt und stapelt.
Die Musik bleibt treu, sie macht Selbstgespräche, die fernab von dem sind, was mir im Kopf herumschwebt, sie schafft mich abzulenken, ohne sie wäre man doch irgendwie alleine. Achja,

Freitag, 17. Juli 2009

Regen auf dem Wellblech

Ein Sommerregen ist es wahrlich nicht. Dennoch legen sich die Tropfen unaufhörlich eine nach der anderen auf das Wellblech vor meinem Fenster nieder. Der Klang ruft Melancholie hervor, lässt das nächtliche Licht einer Stadt in mir hochkommen. Ein Regen wie jeder andere, doch keine wie jede.
Ein Nachtregen ist es. Von der dunklen Höhe in die Stadt, wo nicht nur die Nacht die Menschen eine Decke überstülpt.
Ist der Regen schon angekommen?

Montag, 13. Juli 2009

Zur Verdeutlichung

zwei Sachen noch irgendwie
. Je mehr man den Blick veschränkt, desto kleiner die Welt. und Trotzdem ergo, je größer die Welt, desto größer der Umfang vom kleinen Blick.
. Normalität tritt ein, wenn Gewohnheit heimkehrt.
Man bemerke, dass sich doch mit zunehmder Zeit zwar sich der Sinn pro Zeile vielleicht um einiges gesteigert hat, aber was die Qualität der Quantität angeht genau das Gegenteil geschehen ist. Woran mag das wohl liegen? Sicherlich habe ich es nicht gelernt, mich kurz zu fassen, um eine klare - klar ja sowieso nicht - Aussage zu treffen. Vielmehr scheint es mir, dass mir der Gang im Gedanken für etwas längere Ausführungen im Moment abhanden gekommen zu sein. Dies ist wohl bemerkt mir erst heute aufgefallen, eigentlich eingefallen, da ich schon seit einiger Zeit darüber grüble. Vielleicht ist diese Klemme hiermit überwunden, sodass ich wieder, wie gerade nun jetzt, doch schon eine beachtliche Menge an Zeilen für diese, vorangegangene und noch kommenden Worte finde. Aber ist es so nötig, dass ich dafür so lange gebraucht habe, nötig, dass ich erst mir solche Gedanken darum machen muss?
Ist es nicht noch viel erschreckender, dass ich langsam über mich meine, dass meine Weltsicht sich verklemmter ist, also je zuvor, so verklemmt, dass es mir schon deartig auffällt? Wo ist er hin, der in der Lage war noch Nachhaltigkeit in jedem Tun zu sehen? Bin ich es oder ist es diese Nachhaltigkeit, die mit der Zeit fortgegangen ist, entweder von mir oder von ihr?
Es ist begriffen, aber wie lange dauert es bis ich es einsehe? Leben für den Moment, es hat viele angenehme Seiten, es macht Spaß, erst die voll dem Moment gewidmete Aufmerksamkeit lässt die volle Freiheit spüren. Es ist eine Freiheit, an der man sich schnell gewöhnen kann, auch die Angst vor der Unbeständigkeit oder Ungewissheit des Preises dafür, lassen einen erstmal nicht davon abwenden, sodass die Freiheit bald zu einem der grundlegensten Gewohnheiten im Alltag wird. Der Gedanke an Vorraussicht ist der Blick auf die Angst vor dem bevorstehenden und unhaltaufsamen Dingen. Man möchte blind sein in der Hinsicht, man beugt den Kopf, es ist gerade mal der nächste Schritt zu sehen.
Dabei war mir so, als ob ich sehe, weit sehe. Ein Funke von Schwäche oder besser gesagt ein Schatz - sicherlich einer von vielen - ließ mich den Blick abwenden vom Großen und Ganzen? Ist es das, was passiert ist? Oder ist der Blick für alles vor mir noch ungetrübt geblieben, aber und sich nur meine Schärfe für die die nächsten Dinge vor mir gesteigert? Aber ist der scharfe Blick vor mir, nicht etwas, was mir die Ferne verschwimmen lässt?
Eine Antwort ist mir klar, eine Antwort ohne Frage, alles unmittelbar vor mir ist so zahlreich, so riesig in der Menge, dass es mich im Moment noch überfordert. Am Anfang dachte ich, es würde mir gelingen den Überblick zu erhalten, doch jetzt nach einiger Zeit ist genau das Gegenteil geschehen; langsam erkenne ich, dass so etwas wie eine Überblick nicht mehr vorhanden ist.

Was ist nun nötig, um den Blick über den Dingen zu wiedererlangen? Konzantration, Disziplin und Überischt über das Gesamte. So wäre es hilfreich mehr über den Dingen zu sein, um eine bessere Perspektive zu erhalten. Doch auch dies hat wiederum Nachteile, denn viele Dingen, die gerade vor einem war, so deutlich im Detail, verlieren ihre Feinheit, gehen vielleicht sogar unter in der Gesamtheit. Die Freiheit Kleinigkeiten zu genießen büßt man, wenn man nach der Freheit strebt, die Gesamtheit zu blicken.
Was nun ist der Mittelweg? Das Gier nach beidem ist groß, doch haben kann man doch nur eins von beiden. Ein Leben im Verzicht und trotzdem alles haben? Mit Konzentration, Disziplin und Übersicht scheint dies auf einmal doch möglich. Aber was alles ist nicht möglich, aber ist es nicht?

Sonntag, 12. Juli 2009

kleiner Nachtrag

"Kein Mensch hat Geist genug, um niemals langweilig zu sein."

von Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues

Donnerstag, 25. Juni 2009

konstant hält die Unbeständigkeit an

Samstag, 20. Juni 2009

Wenig Gutes, viel Schlechtes

Der Titel klingt schon fast zu harmlos im Vergleich zudem. Ist es mal wieder an der Zeit für solche Zeilen, für diese Stunden und mal wieder die Momente für Slipknot. Achja, wie herrlich die Welt doch ist. Langsam wird es doch zur Gewöhnung, wenn derartiges passiert. Im Moment weiß ich irgendwie schon, was in den nächsten Stunden so passieren wird, wenn auch nur wage. Nichts desto trotz ist es das Leben, das man lebt, man lebt. Steht ja auch nirgends was alles im Leben passiert und nicht passiert, von daher eigentlich doch gar nicht verwunderlich, aber umso unangenehmer. Müdigkeit macht sich breit. SCHEIß TAG!!!

- wunderbare Vorlesung, endlich scheint es was Interessantes zu geben
- fünf mal wunderschöne Songs von fünf Künstler(gruppen)

aber was ist das denn im Vergleich zum Rest?
- Kopfschmerzen seit drei Tagen
- Gliederschmerzen, die schlimmer werden, seit drei Tagen
- Entzündung am Hals seit drei Tagen
- Töpfe ohne richtige Griffe
- nicht gemocht erscheinen
- den Tag verschlafendfühlend verbringen
- die Umwelt erscheint mal ganz anders aufeinmal
- ignoriert werden (ok, da irre mich bestimmt)
- in diesem Zusammenhang ja natürlich den schlechtesten nach Hause weg seit Ewigkeiten
- das Gefühl im Bauch, abern icht nur deswegen
- Scheiß-Playlist verloren
- das Gewünschte bekommen, aber nicht so wie gewünscht
- unverhofft wird die bestandene Hoffnung zunichte geschlagen
- warum ist die eine schöne Erinnerung Ursache für das alles?

Dienstag, 16. Juni 2009

Geburtstag

Nichts ist schöner als so geweckt zu werden. Das ist wie, wenn man süße Zuckerwürfelgenüsse in einer schönen Dose findet, wie, wenn man etwas Unerwartetes beim Aufmachen einer Tür vor sich entdeckt. Ein Moment der Ruhe führt zu dem Moment der Überraschung. Es ist nicht sich los lassen, es ist sich treiben lassen. Ganz gewiss findet sich das, wonach man sucht.

Dienstag, 9. Juni 2009

Es ist tatsächlich ein Wunder, wie das Leben jedesmal immer irgendwie doch funktioniert.

Freitag, 5. Juni 2009

Freitag, 22. Mai 2009

Es ist wie eine tolle Speisekarte, man möchte eigentlich ein Gericht essen, bis es nicht mehr geht, aber gleichzeitig auch die anderen tollen Speisen mit genießen. Doch spätestens bei der Bestellung muss man sich entschieden haben. Es wird alles nicht dadurch einfacher, dass man von einer Speise probieren darf, es erschwert und trübt nur die Entscheidung.

Sonntag, 17. Mai 2009

Wie es scheint, ist das Wetter heute einmal wieder unangebrachterweise zu gut. Nicht den Umständen entsprechend, könnte man sagen.

Mittwoch, 13. Mai 2009

  • Mal wieder so eine Situation, Du glücklicher unglücklicher
  • Politik ist nur eine verdammte Show heutzutage. Je mehr man damit konfrontiert wird, desto flacher, sinnfreier und dumm wird sie in der Öffentlichkeit.
  • Ein netter Tag, eignetlich nur Unerwartetes passiert, sehr schön. Nächstes mal bitte mehr nachdenken und zwar auf nachhaltige Weise!

Samstag, 2. Mai 2009

Eines der besten Songs, der hier Abends in Würzburg regelmäßig gespielt wird. Thx

Tjoa, zum dancen is DAS einfach cooler sag ich mal.

Freitag, 24. April 2009

Erkenntnis

Frauen sind wie Alkohol. Mal tuen sie gut, mal sorgen sie für Depressionen.

Samstag, 18. April 2009

Platt und halbschlafend torckle ich nun seit vier Tagen durch die Welt, alles zieht wie ein Film vorbei, ohne dass man Einfluß darauf nehmen könnten, nur in seinen Gedanken Ewigkeiten später, doch es ist zu spät.

Freitag, 17. April 2009

Seit wann hat Juni und auch noch August einunddreißig Tage?

Donnerstag, 16. April 2009

That's Life (?)

Dienstag, 31. März 2009

Es erscheint alles viel schöner, wenn es draußen wrämer ist als am Winter, da bleibt sogar gerne an einer roten Ampel stehen, um einen Moment zu verharren und die Eindrücke zu genießen.

Sonntag, 29. März 2009

Dienstag, 24. März 2009

Eklig oder nicht erklig?

"Ihre Lieblingssuppe wurde mit einer benutzten, aber gründlich gereinigten, Fliegenklatsche gerührt."

Sonntag, 22. März 2009

Lasset euch nicht von Kleinigkeiten im Leben aus der Fassung bringen, denn in ihr ist der Mensch der, der er wirklich sein möchte.

Donnerstag, 19. März 2009

"Lösungen zu finden ist nicht besonders schwierig. Lösungen gibt es viele, vielleicht gibt es sogar mehr Lösungen als Probleme, das würde einleuchten. Das Dumme ist nur, dass Lösungen nicht helfen. Das Dumme ist, dass Lösungen einen nur immer an das Problem erinnern. Das Dumme ist, dass mit den Lösungen erst das eigentliche Problem beginnt."

aus "Erledigungen vor der Feier" von Tilmann Rammstedt
Musikgefühl und Musikgeschmack

Freitag, 13. März 2009

"Wenn man etwas nur fast gesagt hat, redet man sich schnell ein, dass man es eigentlich wirklich gesagt hat, dass man es halt verschlüsselt gesagt hat, auf einer anderen, der Situation entsprechenden Ebene, und dass der andere schon gewusst haben wird, was es eigentlich hat heißen sollen. Man redet sich das ein, und vielleicht stimmt es sogar manchmal, doch das war unerheblich. [...]
Eine Lüge, die man oft genug widerholt, wird dadurch nicht wahr, aber eine Lüge ist immer noch mehr als ein Nichts, und es werden Monate voller Gegenwart verrgehen und man wird sich mehr in Sicherheit glauben [und ...]."

aus "Erledigungen vor der Feier" von Tillmann Rammstedt

Dienstag, 10. März 2009

  • iTunes hat keine Ahnung von Musik
  • vielleicht wie die anderen?
  • new music makess ; )
  • hat sich endlich finden lassen
  • bald wieder biG


Mittwoch, 18. Februar 2009

retrospektive Underworld "Born Slippy"

Eine der Songs. Wahrscheinlich zum ersten mal wie so vieles bei L1VE gehört und geliebt, aber bewusst, wirklich bewusst, gehört habe ich es doch irgendwann in Japan im Radio. Da habe ich es wirklich genossen, der agressive Beat und der hallende Gesang, der damals auf mich wie ein Gebent gewirkt haben muss. Underworld viel weiß ich immer noch nicht über diese Gruppe (wird gleich nachgeholt), aber es war eines der vielen Namen die sich eingeprägt haben, um zu bleiben.


Freitag, 6. Februar 2009

Ohh, ...

... einsamer Campari, Du schmeckst so gut. Du rote Pracht mit Eis bist Du wirklich eine Wohltat und so gut wie immer da, wenn es die passende Zeit ist.

Sonntag, 1. Februar 2009

Paradis und Zuflucht zugleich, dort wo man fast Gleichgesinnte vorfindet, der Ort, an dem man sich gehen lassen kann, der Platz, an dem die audionale Genugtuung in der Luft schwebt, das ist da, wo ich sein möchte.
Vorfreude auf das nächste mal.

Freitag, 30. Januar 2009

Just do it ... not

Ich wär gerne eine Flamme einer Kerze, aber puste mich nicht aus!

oder
Meinetwegen auch ein einzelnes Photon der Sonne.

Mittwoch, 28. Januar 2009

woran sieht man, dass grad irgendwas großes schief läuft? - ich höre kaum noch musik mehr.

Montag, 26. Januar 2009

Gedanken ablegen

- into the wild
- "Das geld schon bereit, hast Du morgen Zeit? Nein, ich auch nicht, was sein muss, das muss schließlich sein."
- write it down
- just do it
- yesterday comes never again
- ...

Dienstag, 13. Januar 2009

Good Fortune (II)

Wahrlich ein guter Tag. Carpe diem.

Sonntag, 11. Januar 2009

Good Fortune

... good tune. Eindeutig, schöner Song, so sommerlich (wobei so auf englisch ausgesrpochen). Fehlen nur noch die richtigen Temperaturen für die gute Laune draußen, Sommer ich freu mich auf Dich.

"And I feel like
Some bird of paradise
My bad fortune
Slipping away

And I feel
The innocent of a Child
Everybody's got
Something good to say"

PJ Haryey "Good Fortune" aus "Stories from the City, Stories from the Sea"

Mittwoch, 7. Januar 2009

Samthandschuhe


Kennen Sie Felix Krull? Den Hochstapler? Nein, nein, eine Romanfigur. Wie dem auch sei, der Roman hat nichts mit dem zu tun, worauf ich hinaus möchte; denn es geht um das Titelbild, genauer gesagt, um die Samthandschuhe, die dort zu sehen sind. Es handelt sich um eine schwarz-weiß Fotografie in einer Nahaufnahme von zwei männlichen Händen, die zwei Samthandschuhe halten. Die Arme sind hinter dem Rücken der Person verschränkt, genauso wie es ein erstklassiger Oberkellner es zu tun vermag, wenn er nach den Wünschen der Gäste sich erkundigt. Die beiden Händen schauen dementsprechend aus einem weißen Hemdsärmel und die wiederum aus einem schwarzen Anzug. Die Hände tragen schon einige tiefe Falten mit sich, aber scheinen dennoch noch ganz kräftig.
Worauf ich eigentlich hinaus möchte, sind dennnoch die Handschuhe, die Samthandschuhe, die vielleicht zu dem Felix Krull gehört, der seine Karriere als Hochstapler in seinen vollen Zügen genossen hat und zu einen meiner Vorbilder gehört. Sein Leben als Bühne und sich selbst als Hauptrolle in einem komischen Drama der Superlative, sein Können gepaart mit dem Glück des Moments für einen langen erfüllten Moment, dass er seinen Leben nannte.
Ja, Felix Krull hatte jeder Zeit sein Leben voll und ganz im seinem Griff und wusste was zu tun war. Er wusste, wie er mit Menschen zu umgehen hat, um sein Ziel zu erlangen und dabei sich selbst mit Glück zu erfüllen. Ja, Felix Krull war und ist eine Romanfigur, dennnoch ist er irgendwo eine reale Person, ein realer Mensch für mich. Seine schwäche war zu hochstapeln, seine Schwäche war die Triebkraft für das Erlangen seines Glückes. So Leben zu können, erscheint sehr gemütlich, das ist es auch sehr, es ist kein ehrliches Leben; nein, gewiss nicht, deswegen ist es natürlich sich dem zu sträuben. Es fällt schwer sich dagegen zu sträuben, sich gegen seine Schwächen zu stemmen, sie zu überwinden. Ich glaube, Felix Krull behandelte sein Leben mit Samthandschuhen, denn sie baute auf seine Schwäche auf; es war ein feines Konstrukt von künstliche erzeugten Unwahrheiten, er musste mit Gefühl und Vorsicht sein unglaubliches Gebilde behandeln und pflegen; im Roman mag das ganz gut gelingen, doch das wirkliche Leben, wie es in unseren Roman an uns vorbeizieht, darf es nicht mit Samthandschuhen behandeln, man muss sie ablegen, das Leben in die Hand nehmen, die Moment ergreifen. Es ist das Leben, ja, sie kann beschädigt werden, doch mit Samthandschuhen, lassen sich Dingen, Gegebenheiten nicht zu Recht biegen. Also lege die Samthandschuhe endlich nieder!

Montag, 5. Januar 2009

Allgemeinbildung

"ich seh scho, frauen sind wie männer und klos, besetzt oder beschissen"

Zitat Frau Dichtung

Donnerstag, 1. Januar 2009

was wird's für ein jahr?