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Dienstag, 13. Dezember 2011
Freitag, 4. November 2011
Mittwoch, 19. Oktober 2011
Donnerstag, 4. November 2010
EIN GEDICHT VON ERICH KAESTNER:
Die Existenz im Wiederholungsfalle
Man muesste wieder sechzehn Jahre sein
und alles, was seitdem geschah, vergessen.
Man muesste wieder seltne Blumen pressen
und (weil man waechst) sich an der Tuere messen
und auf dem Schulweg in die Tore schrein.
Man muesste wieder nachts am Fenster stehn
und auf die Stimmen der Passanten hoeren,
wenn sie den leisen Schlaf der Strassen stoeren.
Man muesste sich, wenn einer luegt, empoeren
und ihm fuenf Tage aus dem Wege gehn.
Man muesste wieder durch den Stadtpark laufen.
Mit einem Maedchen, das nach Hause muss
und kuessen will und Angst hat vor dem Kuss.
Man muesste ihr und sich, vor Ladenschluss,
fuer zwei Mark fuenfzig ein Paar Ringe kaufen.
Man wuerde seiner Mutter wieder schmeicheln,
weil man zum Jahrmarkt ein paar Groschen braucht.
Man saehe dann den Mann, der lange taucht.
Und einen Affen, der Zigarren raucht.
Und liesse sich von Riesendamen streicheln.
Man liesse sich von einer Frau verfuehren
und daechte stets: Das ist Herrn Nussbaums Braut.
Man spuerte ihre Haende auf der Haut.
Das Herz im Leibe schluege hart und laut,
als schluegen nachts im Elternhaus die Tueren.
Man saehe alles, was man damals sah.
Und alles, was seit jener Zeit geschah,
das wuerde nun zum zweitenmal geschehn ...
Dieselben Bilder willst du wiedersehn? Ja!
Die Existenz im Wiederholungsfalle
Man muesste wieder sechzehn Jahre sein
und alles, was seitdem geschah, vergessen.
Man muesste wieder seltne Blumen pressen
und (weil man waechst) sich an der Tuere messen
und auf dem Schulweg in die Tore schrein.
Man muesste wieder nachts am Fenster stehn
und auf die Stimmen der Passanten hoeren,
wenn sie den leisen Schlaf der Strassen stoeren.
Man muesste sich, wenn einer luegt, empoeren
und ihm fuenf Tage aus dem Wege gehn.
Man muesste wieder durch den Stadtpark laufen.
Mit einem Maedchen, das nach Hause muss
und kuessen will und Angst hat vor dem Kuss.
Man muesste ihr und sich, vor Ladenschluss,
fuer zwei Mark fuenfzig ein Paar Ringe kaufen.
Man wuerde seiner Mutter wieder schmeicheln,
weil man zum Jahrmarkt ein paar Groschen braucht.
Man saehe dann den Mann, der lange taucht.
Und einen Affen, der Zigarren raucht.
Und liesse sich von Riesendamen streicheln.
Man liesse sich von einer Frau verfuehren
und daechte stets: Das ist Herrn Nussbaums Braut.
Man spuerte ihre Haende auf der Haut.
Das Herz im Leibe schluege hart und laut,
als schluegen nachts im Elternhaus die Tueren.
Man saehe alles, was man damals sah.
Und alles, was seit jener Zeit geschah,
das wuerde nun zum zweitenmal geschehn ...
Dieselben Bilder willst du wiedersehn? Ja!
Samstag, 9. Oktober 2010
"Komm ich zeig Dir die Welt", sagte er und nahm sich ihrer an.
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Montag, 4. Januar 2010
Man lebt doch in dem Gedanken, dass die Art, wie man lebt, vereinbar ist mit dem, was man sich als das Leben vorstellt. Doch wo kommen dann zweifelnde Gedanken her, warum lebt man nicht, sodass diese Zweifel verschwinden? Warum denkt man zu wissen, dass es so oder so sein müsste, damit das Leben so ist, wie es sein müsste? Was ist das Leben, das passiert?
Lebt man im Gedanken, dass das Leben gewünscht verläuft, obwohl das gar nicht der Fall ist? Ist das Denken über das Leben ein ewiges Abwägen dessen, was ist und sein könnte. Wenn das der Fall ist, wie weit ist das Gedachte fern von der Realität, wie nah dessen, was man tut?
Kann sogar dieser Gedankengang nicht schon ein Abwägen dessen sein, welches es beschreibt? Denn, ist das Leben nun ein ewiges Abwägen oder einfach das Leben des Abgewägten?
Lebt man im Gedanken, dass das Leben gewünscht verläuft, obwohl das gar nicht der Fall ist? Ist das Denken über das Leben ein ewiges Abwägen dessen, was ist und sein könnte. Wenn das der Fall ist, wie weit ist das Gedachte fern von der Realität, wie nah dessen, was man tut?
Kann sogar dieser Gedankengang nicht schon ein Abwägen dessen sein, welches es beschreibt? Denn, ist das Leben nun ein ewiges Abwägen oder einfach das Leben des Abgewägten?
Dienstag, 3. November 2009
mal wieder (nichts) Neues
Alles wie immer, könnte man sagen. Das übliche gewohnte und immer das selbe Neue, es bescherrt mir regelmäßig einen Beusch. Genau, so kurz kam mir ein Monat ewig nicht mehr her. Was hats Jahr gebracht? Nocht ist es nicht vorbei, es sind noch zwei Monate zu sein, dennoch, ein Jahr hinter mir, hinter mir, das eine Jahr, ja, das erste Jahr könnte man sagen, ein neues Jahr mit viel Neuem. Dududu du. Tatata, tititi ....
So ist das wohl.
So ist das wohl.
Montag, 27. Juli 2009
Inspiraiton
Eine tägliche Inspiraton, die einen andauernd über den Weg laufen, sind für den Moment eine Großartigkeit, doch verlieren sie schnell ihre Magie. Es sind die Inspirationen, die wahrhaftig sind, die aus der Inspiraion entstehen.
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Menschen. Je mehr man glaubt sie zu verstehen, desto mehr stellt man fest, dass man keine Ahnung von ihnen hat.
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Menschen. Je mehr man glaubt sie zu verstehen, desto mehr stellt man fest, dass man keine Ahnung von ihnen hat.
Montag, 20. Juli 2009
Samstag, 18. Juli 2009
Manchmal, manchmal möchte man einfach mal solche Sätze wie " " oder " " loslassen, weil einem einfach danach ist, also vom Geefühl zumindest. Dennoch weigere ich mich ja sehr davor, nicht, dass es je an der Situation oder ähnliches ändert. Denn das Gesagte ist doch manchmal nur das Ausgepsrochene einer Tatsache, die schon lange lange Tatsache ist, manche Tatsachen brauchen einfach keine Aussprache. Die Sprache kann irgendwie schon schwach sein, zu schwach um zu beschreiben, was Sache ist. Wo ist der Sinn dafür, dass ich hier sitze, dass ich diese Gedanken an Sachen habe, die nicht mehr passieren können? Warum benehme ich wider meiner sonstigen Denkweise. Maaan. Es ist nicht, als ob ich keinen Sinn erkennen würde, es ist nur die Frage wozu, der dazu bringt sich in eine Schleife zu begeben, in der das eine auf das andere aufbaut. Es ist nich Ziel des letzten Satzes etwas zu verbildlichen oder gar zu umschreiben, nur eine Momentaufnahme mit Wörtern. Es ist wie Jenga, nur ohne Schwerkraft, nur ohne fester Unterlage, man stapelt und stapelt.
Die Musik bleibt treu, sie macht Selbstgespräche, die fernab von dem sind, was mir im Kopf herumschwebt, sie schafft mich abzulenken, ohne sie wäre man doch irgendwie alleine. Achja,
Die Musik bleibt treu, sie macht Selbstgespräche, die fernab von dem sind, was mir im Kopf herumschwebt, sie schafft mich abzulenken, ohne sie wäre man doch irgendwie alleine. Achja,
Montag, 13. Juli 2009
Zur Verdeutlichung
zwei Sachen noch irgendwie
. Je mehr man den Blick veschränkt, desto kleiner die Welt. und Trotzdem ergo, je größer die Welt, desto größer der Umfang vom kleinen Blick.
. Normalität tritt ein, wenn Gewohnheit heimkehrt.
. Je mehr man den Blick veschränkt, desto kleiner die Welt. und Trotzdem ergo, je größer die Welt, desto größer der Umfang vom kleinen Blick.
. Normalität tritt ein, wenn Gewohnheit heimkehrt.
Man bemerke, dass sich doch mit zunehmder Zeit zwar sich der Sinn pro Zeile vielleicht um einiges gesteigert hat, aber was die Qualität der Quantität angeht genau das Gegenteil geschehen ist. Woran mag das wohl liegen? Sicherlich habe ich es nicht gelernt, mich kurz zu fassen, um eine klare - klar ja sowieso nicht - Aussage zu treffen. Vielmehr scheint es mir, dass mir der Gang im Gedanken für etwas längere Ausführungen im Moment abhanden gekommen zu sein. Dies ist wohl bemerkt mir erst heute aufgefallen, eigentlich eingefallen, da ich schon seit einiger Zeit darüber grüble. Vielleicht ist diese Klemme hiermit überwunden, sodass ich wieder, wie gerade nun jetzt, doch schon eine beachtliche Menge an Zeilen für diese, vorangegangene und noch kommenden Worte finde. Aber ist es so nötig, dass ich dafür so lange gebraucht habe, nötig, dass ich erst mir solche Gedanken darum machen muss?
Ist es nicht noch viel erschreckender, dass ich langsam über mich meine, dass meine Weltsicht sich verklemmter ist, also je zuvor, so verklemmt, dass es mir schon deartig auffällt? Wo ist er hin, der in der Lage war noch Nachhaltigkeit in jedem Tun zu sehen? Bin ich es oder ist es diese Nachhaltigkeit, die mit der Zeit fortgegangen ist, entweder von mir oder von ihr?
Es ist begriffen, aber wie lange dauert es bis ich es einsehe? Leben für den Moment, es hat viele angenehme Seiten, es macht Spaß, erst die voll dem Moment gewidmete Aufmerksamkeit lässt die volle Freiheit spüren. Es ist eine Freiheit, an der man sich schnell gewöhnen kann, auch die Angst vor der Unbeständigkeit oder Ungewissheit des Preises dafür, lassen einen erstmal nicht davon abwenden, sodass die Freiheit bald zu einem der grundlegensten Gewohnheiten im Alltag wird. Der Gedanke an Vorraussicht ist der Blick auf die Angst vor dem bevorstehenden und unhaltaufsamen Dingen. Man möchte blind sein in der Hinsicht, man beugt den Kopf, es ist gerade mal der nächste Schritt zu sehen.
Dabei war mir so, als ob ich sehe, weit sehe. Ein Funke von Schwäche oder besser gesagt ein Schatz - sicherlich einer von vielen - ließ mich den Blick abwenden vom Großen und Ganzen? Ist es das, was passiert ist? Oder ist der Blick für alles vor mir noch ungetrübt geblieben, aber und sich nur meine Schärfe für die die nächsten Dinge vor mir gesteigert? Aber ist der scharfe Blick vor mir, nicht etwas, was mir die Ferne verschwimmen lässt?
Eine Antwort ist mir klar, eine Antwort ohne Frage, alles unmittelbar vor mir ist so zahlreich, so riesig in der Menge, dass es mich im Moment noch überfordert. Am Anfang dachte ich, es würde mir gelingen den Überblick zu erhalten, doch jetzt nach einiger Zeit ist genau das Gegenteil geschehen; langsam erkenne ich, dass so etwas wie eine Überblick nicht mehr vorhanden ist.
Was ist nun nötig, um den Blick über den Dingen zu wiedererlangen? Konzantration, Disziplin und Überischt über das Gesamte. So wäre es hilfreich mehr über den Dingen zu sein, um eine bessere Perspektive zu erhalten. Doch auch dies hat wiederum Nachteile, denn viele Dingen, die gerade vor einem war, so deutlich im Detail, verlieren ihre Feinheit, gehen vielleicht sogar unter in der Gesamtheit. Die Freiheit Kleinigkeiten zu genießen büßt man, wenn man nach der Freheit strebt, die Gesamtheit zu blicken.
Was nun ist der Mittelweg? Das Gier nach beidem ist groß, doch haben kann man doch nur eins von beiden. Ein Leben im Verzicht und trotzdem alles haben? Mit Konzentration, Disziplin und Übersicht scheint dies auf einmal doch möglich. Aber was alles ist nicht möglich, aber ist es nicht?
Ist es nicht noch viel erschreckender, dass ich langsam über mich meine, dass meine Weltsicht sich verklemmter ist, also je zuvor, so verklemmt, dass es mir schon deartig auffällt? Wo ist er hin, der in der Lage war noch Nachhaltigkeit in jedem Tun zu sehen? Bin ich es oder ist es diese Nachhaltigkeit, die mit der Zeit fortgegangen ist, entweder von mir oder von ihr?
Es ist begriffen, aber wie lange dauert es bis ich es einsehe? Leben für den Moment, es hat viele angenehme Seiten, es macht Spaß, erst die voll dem Moment gewidmete Aufmerksamkeit lässt die volle Freiheit spüren. Es ist eine Freiheit, an der man sich schnell gewöhnen kann, auch die Angst vor der Unbeständigkeit oder Ungewissheit des Preises dafür, lassen einen erstmal nicht davon abwenden, sodass die Freiheit bald zu einem der grundlegensten Gewohnheiten im Alltag wird. Der Gedanke an Vorraussicht ist der Blick auf die Angst vor dem bevorstehenden und unhaltaufsamen Dingen. Man möchte blind sein in der Hinsicht, man beugt den Kopf, es ist gerade mal der nächste Schritt zu sehen.
Dabei war mir so, als ob ich sehe, weit sehe. Ein Funke von Schwäche oder besser gesagt ein Schatz - sicherlich einer von vielen - ließ mich den Blick abwenden vom Großen und Ganzen? Ist es das, was passiert ist? Oder ist der Blick für alles vor mir noch ungetrübt geblieben, aber und sich nur meine Schärfe für die die nächsten Dinge vor mir gesteigert? Aber ist der scharfe Blick vor mir, nicht etwas, was mir die Ferne verschwimmen lässt?
Eine Antwort ist mir klar, eine Antwort ohne Frage, alles unmittelbar vor mir ist so zahlreich, so riesig in der Menge, dass es mich im Moment noch überfordert. Am Anfang dachte ich, es würde mir gelingen den Überblick zu erhalten, doch jetzt nach einiger Zeit ist genau das Gegenteil geschehen; langsam erkenne ich, dass so etwas wie eine Überblick nicht mehr vorhanden ist.
Was ist nun nötig, um den Blick über den Dingen zu wiedererlangen? Konzantration, Disziplin und Überischt über das Gesamte. So wäre es hilfreich mehr über den Dingen zu sein, um eine bessere Perspektive zu erhalten. Doch auch dies hat wiederum Nachteile, denn viele Dingen, die gerade vor einem war, so deutlich im Detail, verlieren ihre Feinheit, gehen vielleicht sogar unter in der Gesamtheit. Die Freiheit Kleinigkeiten zu genießen büßt man, wenn man nach der Freheit strebt, die Gesamtheit zu blicken.
Was nun ist der Mittelweg? Das Gier nach beidem ist groß, doch haben kann man doch nur eins von beiden. Ein Leben im Verzicht und trotzdem alles haben? Mit Konzentration, Disziplin und Übersicht scheint dies auf einmal doch möglich. Aber was alles ist nicht möglich, aber ist es nicht?
Sonntag, 12. Juli 2009
kleiner Nachtrag
"Kein Mensch hat Geist genug, um niemals langweilig zu sein."
von Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues
von Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues
Dienstag, 9. Juni 2009
Freitag, 22. Mai 2009
Es ist wie eine tolle Speisekarte, man möchte eigentlich ein Gericht essen, bis es nicht mehr geht, aber gleichzeitig auch die anderen tollen Speisen mit genießen. Doch spätestens bei der Bestellung muss man sich entschieden haben. Es wird alles nicht dadurch einfacher, dass man von einer Speise probieren darf, es erschwert und trübt nur die Entscheidung.
Mittwoch, 13. Mai 2009
- Mal wieder so eine Situation, Du glücklicher unglücklicher
- Politik ist nur eine verdammte Show heutzutage. Je mehr man damit konfrontiert wird, desto flacher, sinnfreier und dumm wird sie in der Öffentlichkeit.
- Ein netter Tag, eignetlich nur Unerwartetes passiert, sehr schön. Nächstes mal bitte mehr nachdenken und zwar auf nachhaltige Weise!
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